Südafrika

22.03.11 - 07.04.11

Hier eine kleine Zusammenfassung der Gegeben- und Besonderheiten des Landes.

(Wichtig: Alle dies sind nur Erfahrungen und Erlebnisse, die wir hatten, es kann an anderen Stellen des Landes völlig anders sein und wir möchten nicht, dass Ihr den folgenden Text auf das gesamte Land und die Leute projiziert.)

 

Besondere Orte:
Kapstadt – die beliebte Stadt von Südafrika, die Models und Filmproduzenten anzieht, wovon wir selbst sogar zwei Modeshootings miterleben konnten. Man kommt sich vor wie in Europa und nicht wie in Afrika, alles modern, sauber und gut organisiert. Kapstadt ist mit seinem Tafelberg und direkt am Meer liegend sehr anziehend. Besonders empfehlenswert ist der Sonnenuntergang in Camps Bay, ein sehr schöner Strand mit Sicht auf den Tafelberg und seinen zwölf Aposteln. Wenn man will kann man in eines der Restaurants an der Strandpromenade auch den Sonnenuntergang beobachten. Vom Signal Hill hat man einen sagenhaften Ausblick auf die Stadt und den Tafelberg. Bei guter Sicht ist der Tafelberg ein Muss, fantastischer Blick auf den Ozean und rund herum die Stadt. Am Ende der Longstreet zum Tafelberg hin gehend, befinden sich viele niedliche kleine Cafes und Restaurants, die wie eine kleine Ruheoase sind, wenn man aus dem lauten Treiben der Longstreet hinaus will.

Kap der guten Hoffnung – ist es wert einfach um sagen zu können, dass man mal da gewesen ist. Ansonsten ist es eigentlich nur eine Klippe am Meer mit stürmischer Brise und vielen Touristen, vor allem Asiaten. Und leider kostet der Eintritt in den Nationalpark des Kaps der guten Hoffnung wie vieles in Südafrika und man muss da durch, um zum Kap zu gelangen. Beeindruckend sind in dem Nationalpark die schönen Strände und die wilden Strauße und Paviane direkt an der Straße in Kombination mit dem Meer.

Umliegende Orte zum Kap der guten Hoffnung – z.B. Muizenburg ist ein kleiner Strandort, perfekt für Kitesurfer und berühmt für seine bunten Umkleidekabinen. Das Wasser ist badetauglich. Simons Town ist ein weiterer Ort direkt am Meer und bekannt für seine Pinguine. Allerdings sind diese eingezäunt und dieser „quasi Zoo“ kostet wieder Eintritt so wie der Parkplatz. Man kann aber, wenn man gerne die Pinguine sehen will, am Zaun entlang laufen und sieht auch Pinguine und hat sogar Blick auf das Meer. Simons Town sollte man also nur machen, wenn man unbedingt die Pinguine sehen will, sonst lohnt es sich nicht, sehr touristisch. Auf der anderen Seit des Kaps sind auch schöne Strände, jedoch Baden ist hier nur was für Mutige.

Greyton – ein süßes Dorf ca. 120 km nördlich landeinwärts von Kapstadt entfernt und liegt mitten in den Bergen. Hier fühlt man sich wie in England und Ostfriesland zusammen. Die Häuser sind englisch angehaucht, es gibt englische Gärten und zwischendurch sieht man Reetdachhäuser. Es leben hier viele Ausgewanderte und Kapstädter, die hier ihr Wochenendhaus haben. Jeden Samstag gibt es hier einen Markt von den Einwohnern mit selbst gemachten Produkten, empfehlenswert ist der Crepe mit Zitronencreme! Greyton hat einige süße Cafes und Restaurants, wo man einfach nur schlemmen kann. Cheesecake mit Passionfruit-Topping! Es ist perfekt, um seine Seele mal baumeln zu lassen und zu entspannen. Wandern kann man auch in den umliegenden Bergen wie z.B. auf den Breakfast-Rock, am besten morgens früh los und dann oben angekommen, FRÜHSTÜCKEN. Greyton ist ein Glück noch von den Touristen verschont geblieben und ist immer noch eine Insidertipp, sehr angenehm.

Hermanus – ist ca. 120 km nördlich von Kapstadt direkt am Meer. Es ist ein typischer Wochenendort für Kapstädter, die hier ihr Häuschen haben. Wunderbar zum Wale beobachten vom Land/Strand aus, nur sollte dies in der richtigen Zeit sein (Juni – November), dann ist auch die Kalbzeit. Wir waren leider zur falschen Zeit da. Hermanus hat zwei schöne Strände, der eine liegt rechts außerhalb und ist Surferstrand und der andere liegt etwas nach links außerhalb und ist kilometerlang. Einfach schön hier spazieren zu gehen oder in den Dünen zu sitzen und die Wellen zu beobachten. Baden kann man auch, es wird oft übertrieben, dass es zu kalt sei.

Stellenbosch – ist eine süße Universitätsstadt, die ca. eine halbe Stunde landeinwärts von Kapstadt entfernt liegt. Hier sind viele Studenten, süße günstige Cafes. Es lohnt sich in den Läden der Stadt treiben zu lassen und dann in eines der Cafes nieder zu lassen.

Franschhoek - Ein kleiner Ort, der bekannt für seinen Wein ist. Hier gibt’s es viele alte Weingüter und auch Möglichkeiten zu Weinproben. Ansonsten kann man in dem touristischen Ort durch die Läden bummeln und das französische Ambiente auf sich wirken lassen.
 
Landschaft:
Die Landschaft ist sehr saftig und grün. Die Kombination von den schönen Stränden und der grünen Landschaft und den Bergen lässt einen schon staunen. Zwischendurch sieht man auf den Feldern oder sogar direkt an der Straße Paviane, Strauß, Adler und den typischen Vogel von Südafrika. Die Winelands sind sehr bekannt, hier sieht man über die Täler hinweg viele Weinreben und Weingüter, das lässt einen eher an Frankreich und nicht an Afrika denken. Apfelbaumfelder sieht man hier auch.
 
Hostels:
Das Moose and Cats ist für seine Preis vielleicht etwas teuer, aber wohl für Kapstadt-downtown-Preise normal. Es liegt geradezu perfekt am Ende der Longstreet, sehr zentral, aber nicht laut. Sehr sauber, aber ohne Frühstück. Gleich ein Stückchen den Berg hoch gibt es die vielen süßen Cafes und Restaurants.

In Muizenburg hatten wir das Hostel für uns, es liegt sehr nah am Strand, sehr günstig, etwas renovierungsbedürftig, sehr große und gute Küche, aber echt okay.

In Kommetije wohnten wir in einem Hostel, was von einem holländischen Pärchen betreiben wird, sehr süß und sehr günstig. Es liegt auf einem Berg, hat einen Pool und man kann von der Terasse aus perfekt den Sonnenuntergang über dem Meer sehen. Sehr gute Stimmung, sehr empfehlenswert!!

Essen:
Was wirklich typisches kann ich hier gar nicht sagen, es gibt sehr viele gute Restaurants, aber die sind dann doch ein Mix aus europäischer Küche und vielleicht amerikanisch, manchmal auch asiatisch. Fish and Chips kann man auch überall essen wie in England. Der Cheesecake ist hier sehr zu empfehlen und dann auch der frische gefangene Fisch.
 
Wichtige Gegenstände:
Folgende Gegenstände sind für einen Besuch in Südafrika unverzichtbar!

-          Das Insektenschutzmittel, das sind dann doch echt nervige Viecher, wenn man Abends draußen grillt und sich nicht eingesprüht hat.

Straßen und Verkehr:
Hier gilt Linksverkehr, ansonsten ist hier nicht viel anders, alles sehr modern. Auf dem Land gibt es zwischendurch mal nicht asphaltierte Straßen, aber meistens gibt es eine Alternative mit Asphalt. Es lässt sich hier problemlos ein Mietwagen organisieren und man kann so am besten die Gegend erkunden.
 
Gefahren:
Abends sollte man nicht zu spät allein herum laufen und auf seine Tasche achten. Ansonsten haben wir uns sicher in Kapstadt und umliegenden Orten gefühlt.
 
Wichtige Sätze:
Kann man alles auf Englisch sagen.