Panama

28.05.11 - 05.06.11

Hier eine kleine Zusammenfassung der Gegeben- und Besonderheiten des Landes.

(Wichtig: All dies sind nur Erfahrungen und Erlebnisse, die wir hatten, es kann an anderen Stellen des Landes völlig anders sein und wir möchten nicht, dass Ihr den folgenden Text auf das gesamte Land und die Leute projiziert.)

Besondere Orte:
Panama City – Die Stadt hat eine Innenstadt, die von der Skyline her Dubai gleicht, außerhalb sind sowohl ärmer als auch normale Stadtteile angesiedelt. Es gib eine schöne Küstenpromenade und eine Altstadt, die wir uns leider nicht angeschaut haben. Die Busse sind super bunt bemalt und leuchten nachts in allen Farben, ein echtes Highlight! Die Taxifahrer sind meist hilfsbereit und nett, es gibt viel Polizei und eigentlich fühlt man sich recht sicher, leider gibt es viele kleine unbelebte Seitenstraßen, in denen man sich eher wie im Ghetto fühlt.
 
Bocas del Torro – Die Insel ist schon seit Jahren kein Geheimtipp mehr, so dass alles sehr auf Tourismus ausgelegt ist. Die Hauptstraße ist voll von Restaurants, die Pizza und Burger anbieten, Touranbieter und Hostels, wo hin man schaut. Die freien Plätze sind von Souvenirshops belegt. Geht man etwas außerhalb des Stadtkerns wird es ruhiger. Die Insel ist gut mit dem Fahrrad zu erkunden und hat viele versteckte Buchten und Strände, leider meist mit Felsen im Wasser.
 
Bastimentos – Von Bocas del Torro kann man mit einem kleinen Boot übersetzen, hier gibt es nur einen ca. 300 Meter langen Weg, der als Hauptstraße dient, Autos fahren hier nicht. Es leben ca. 500 Menschen auf dieser Insel, es gibt 2-3 kleine Restaurants bzw. Häuser, die ab und an Essen anbieten. Bei einigen muss man sich morgens anmelden, wenn man abends essen möchte. Es ist ein ganz anderes Feeling als auf Bocas, kleiner, gemütlicher… Leider muss man zum nächsten Strand 30 Minuten durch den Dschungel auf die andere Seite der Insel gehen. Man kann ansonsten viele Touren zu den verschiedensten Stränden und Buchten machen. Da es hier jedoch keine Ausflugsbüros gibt, fragt man am besten einfach irgendwelche Leute mit Boot, jeder freut sich, wenn er sich so etwas dazu verdienen kann. Wir haben uns fürs Schnorcheln und Delfine schauen entschieden, beides super. Weiter haben wir uns im Inselinneren noch eine Höhle angesehen, die zum Teil mit Wasser geflutet ist – sehr geil!
 
Landschaft:
Bananenplantagen, wo man auch hin schaut, zumindest auf dem Festland. Viel Dschungel und die Strände auf dem Festland sollen ebenfalls ganz schön sein. Wir haben uns mehr auf die Inseln konzentriert, und die waren trotz der Wolken echt schön. Palmen, Mangroven, grüne Hänge und klares Wasser!
 
Hostels:
Paradieso Hotel – Das eher wie ein Stundenhotel wirkende Hotel hat einen Pickup-Service vom Airport, ansonsten ist es absolut nicht zu Empfehlen! Dreckig, schlechte Lage, nicht ganz billig und wirklich Stundenhotelcharakter.  
 
Guesthouse Veranda – Auf Bocas del Toro haben wir uns für das Guesthouse Veranda entschieden. Es liegt etwas außerhalb, hat großzügige Zimmer mit einer Gemeinschaftsküche und gemütlicher Terrasse. Die Chefin hat mit einer Behinderung zu kämpfen, so dass jede erfragte Information oder die Buchung etwas länger dauert. Insgesamt ist das ganze aber eine vernünftige Sache.
 
Guesthouse Paradies – Liegt direkt am Wasser auf Bastimentos und hat eine Terrasse mit Hängematten sowie einen Steg, von dem man gut die verschiedenen Touren starten kann. Das Badezimmer geht klar, aber die Toilette führt direkt ins Wasser so das einem der Badespaß vor dem Haus etwas vermiest wird. Die Betten gehen klar, aber sind keine Offenbarung, Kakerlaken sind inklusive, aber das hat man wohl überall in dieser Region.
 
Essen:
Creolisch ist nicht nur die eigentliche Sprache, sondern auch der Name der Küche. Sie besteht aus viel Kokosnuss, Bananen (oder Kochbananen), Fisch, Gemüse und Reis. Das Ganze ist echt lecker und sehr zum empfehlen. Ansonsten sind auch hier die Avocado auf Brot oder die verdammt billigen Bananen ein angenehmer Snack für zwischen durch.
 
Wichtige Gegenstände:
Folgende Gegenstände sind für einen Besuch in Panama unverzichtbar!
-          Badehose
-          Kofferschloss
-          Taschenlampe
-          Mückenspray
-          Besteck
-          Regenzeug
 
Straßen und Verkehr:
Die Straßenverhältnisse gehen eigentlich überall derbe klar. Besonderes Highlight sind die bunten Busse in Panamacity. Die Panamerikana ist die zentrale Ader und führt fast einmal ganz durch das Land.
 
Gefahren:
In Panama City sollte man unbedingt darauf achten, wo man in welche Straße abbiegt, ein Kofferschloss ist sicher auch nirgendwo verkehrt, ansonsten reichen die üblichen Vorsichtsmaßnahmen.
 
Wichtige Sätze:
Die meisten verstehen Englisch ohne große Probleme, ein wenig Spanisch hilft sicher.
 
Pralles/Komisches aus dem Nähkästchen:
-          Stadtrundfahrt? Busfahrpläne suchen? Mit dem Taxi kommt man super zum Panamakanal und auch zum Nationalpark in der Stadt.
-          Rechtzeitig die längeren Busfahrten buchen, sind oft ausgebucht.  
-          Hier spielt Janosch mit seiner Tigerente! :-)