Südkorea

05.09.11 - 14.09.11

Besondere Orte:
DMZ – Die Demilitarisierte Zone zwischen Nord und Süd Korea sollte man sich auf jeden Fall einmal ansehen. Die Tour besichtigt weitere Plätze wie z.B. die Friedensbrücke (auf der die letzten Gefangenen ausgetauscht wurden), die Bahnstation zwischen den beiden Ländern und einen Tunnel (dieser wurde zu Invasionszwecken von den Nordkoreanern gebaut). Die DMZ kann man nur mit 3 tägiger Voranmeldung besichtigen, den Aussichtspunkt mit einer normalen Tour. Auf der Aussichtsplattform hat man einen weiten Blick über die 4km (2km pro Land) breite Zone.
 
Seoul – Aquarium – Groß und schön gemacht, es gibt eigentlich alles zu sehen was in Meeren, Flüssen und Seen schwimmt. Besonders schick ist das riesen Aquarium mit Tunnel, weitere Highlights sind die Becken mit Seekühen und die Area mit Kreativen-Aquarien z.B. Ein umgebauter Cola-Automat oder die Waschmaschine :-)
 
Seoul – Königspalast – Ein riesiges Areal mit verschiedenen Palast-Gebäuden und großzügig angelegten Freiflächen. Der Eintritt liegt bei umgerechnet 5-7€ je nachdem ob man den Garten mit besichtigen möchte, dies geht nur mit einer geführten Tour. Diese Tour ist eigentlich ganz nett, allerdings geht einem die Führerin nach einer Weile ganz schön auf die Nerven.
 
Seoul generell – Die Leute sind sehr freundlich, man kommt gut voran und es hat auch ruhige Ecken. Itaewon ist der Touristische Stadtteil, hier findet man diverse Einkaufsmöglichkeiten und kann sich sowohl koreanischer als auch westlicher Küche hingeben. Wir empfehlen auch einmal am Fluss entlang zu gehen, hier trifft sich Seoul zum Joggen, Radfahren, Sporttreiben generell, Spazieren gehen und entspannen. Man hat einen schönen Blick auf die Skyline und kann neben den Anglern auch ab und an einige Wasserskiläufer bestaunen. Für das Nachleben sollte man sich den Stadtteil „Hong Dae“ anschauen, wer es gerne etwas Edler mag muss in den „Club Eden“ fahren, es lohnt sich!

Und Baseball darf man nicht vergessen, ein Spiel im Station kostet um die 5€ und hat ein bisschen was von Volksfeststimmung.

Landschaft:
Da wir leider echt wenig vom Land bzw. der Landschaft gesehen haben können wir nicht wirklich eine Meinung dazu abgeben. Wir sahen eigentlich eine ähnliche Vegetation wie bei uns, es gibt ebenfalls Hirsche nur die Reisfelder stechen etwas heraus. Beim nächsten Besuch werden wir uns diesem Bereich sicherlich mehr widmen, da wir gehört haben, dass es viel schöne Natur- und Küsten-Abschnitte geben soll.
 
Hostels:
Is@k Guesthouse – Die Unterkunft ist recht Zentral im Itaewon gelegen, günstig, super freundlich und sehr hilfsbereit. Wir empfanden das Guesthouse als ein wahren Glücksgriff, die Zimmer sind klein aber ausreichend, das Internet funktioniert gut und ein Mini-Frühstück ist auch inkl.. Zusätzlich ist es eine der günstigsten Unterkünfte in der Gegend und hat einen genialen Ausblick von der hauseigenen Dachterrasse. Restaurants, Bars und Einkaufsmöglichkeiten sind in unter einer Minute zu erreichen und das Personal steht mit Rat und Tat zur Seite. Die von ihnen vermittelte DMZ-Tour war auch völlig ok fürs Geld. Daumen hoch für dieses Guesthouse!
 
Essen:
 Bulgogi oder auch Koreanisch BBQ ist ganz weit Vorne auf der Hitliste, es wird auf viele verschiedene Arten angeboten. Die leckerste und wohl auch traditionellste ist ein Mix aus Fleisch, Gemüse und diversen Gewürzen – Das Ganze wird am Tisch gebraten und dann zusammen mit ein wenig Reis in einem Salatblatt eingewickelt und verspeist. Ansonsten kann die koreanische Küche recht scharf sein, und gerade bei Suppen sollte man vorsichtig sein :-)
 
Wichtige Gegenstände:
Folgende Gegenstände sind für einen Besuch in Japan unverzichtbar!
-          Kamera
-          U-Bahn-Plan
-          Stadtplan
 
Straßen und Verkehr:
Der Straßenverkehr ist etwas chaotischer als in Japan, generell aber noch sehr angenehm und die meisten halten sich an die Regeln. Das U-Bahn-System ist gut gemacht, wie in Japan muss man seine Ziel-Station im Automaten eingeben und dem entsprechend Geld einwerfen. Das Streckennetz ist übersichtlich und man kommt zügig voran. Die Tickets werden am Ausgang nicht eingezogen, man bezahlt Pfand den man sich an jeder Station am Automaten wiederholen kann.
 
Gefahren:
In Seoul ist uns nichts gefährliches aufgefallen, als einziges wäre vielleicht zu erwähnen, dass man sich recht einfach verlaufen kann, wenn man keine Karte dabei hat. Gerade in den Shopping- und Markt- Stadtteilen verliert man schnell den Überblick… Einfach zu groß!
 
 Wichtige Sätze:
-          Hallo – annyeong haseyo
-          Danke – gamsa hamnida
-          Aufwiedersehen – annyeong-hi gaseyo
 
Pralles/Komisches aus dem Nähkästchen:
-          Starcarft das PC spiel erfreut sich auch nach über 12 Jahren großer Beliebtheit, in diversen Internetcafes wird es angeboten und gespielt. Es gibt hier eigene TV-Sender die nur für Spiele dieser Art da sind und Matches Live übertragen. Fans, Fanartikel und alles was dazu gehört… Selbst die weibliche Fraktion mischt im Spielebereich kräftig mit :-)
-          Die Marktstraßen bzw. Häuserblocks sind zum Teil riesige Hallen in denen nur 1-3 Produkte von diversen Händlern angeboten werden. Als Beispiel: ein ganzes Einkaufszentrum nur für Regenjacken, Hütte und Unterwäsche. Auf der anderen Straßenseite dann ein weiteres nur Bänder, Stoffe und Knöpfe. Es ist riesig!